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Hippocampus
Hippocampus
Des Wortes Ursprung liegt im Griechischen und bedeutet soviel wir Pferd (Hippo) mit Krümmung (kampé). Zoologisch gesehen werden unter der Gattung Hippocampus derzeit alle Arten von Seepferdchen vereint. 120 Namen gibt es für Seepferdchen, doch es sind wohl die meisten Vertreter mit mehreren Namen versehen worden. Höchstwahrscheinlich gibt es nur 32 Arten. Wie zum Beispiel das Mittelmeer-Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) oder die nur zwei Zentimeter großen Zwerg-Seepferdchen (Hippocampus bargibanti) in Indonesien.
Noch ein paar Einzelheiten zu den Seepferdchen? Gerne!
Seepferdchen sind Fische, auch wenn sie ziemlich fisch-untypisch aussehen. Seepferdchen haben keine Zähne! Sie besitzen einen Hautknochenpanzer als Korsett. Seepferdchen mögen es warm! Kommen deshalb nur zwischen dem 45° nördlicher und dem 45° südlicher Breite vor.
Sie "schwimmen" mit der Rückenflosse und zusammen mit einer zweikammrigen Schwimmblase schlängeln sie sich gekonnt z. B. zwischen Korallen hindurch oder stehen gar Kopf!
Seepferdchen-Männchen haben einen Brutbeutel an der Schwanzunterseite. Sie tragen nach der Eiübergabe durch die Weibchen und der Befruchtung die Brut aus. Hier werden also die Männchen schwanger! Erst am Ende der Tragzeit wird die Flüssigkeit in der Bruttasche immer mehr dem Meerwasser angepasst. Frühgeburten sterben meist, da sie noch kein vollkonzentriertes Meerwasser vertragen! Trächtige Seepferdchen-Männchen müßen ganz schön atmen. Am Ende der Schwangerschaft verzehren die Embryonen bis zu einem Drittel des Sauerstoffes des Vaters. Kein Wunder also, dass hochschwangere Seepferdchen-Männchen schnell in Atemnot geraten.
Seepferdchen fressen gerne Kleinkrebschen wie Schwebgarnelen und Salinenkrebschen. Allerdings nur, wenn diese noch leben!
Die größte Gefahr für die Seepferdchen besteht in der Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume wie den Mangroven oder den Korallenriffen.
Franz Brümmer
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